Der Plan
Ich bin mittlerweile über ein Jahrzent leidenschaftlicher Taucher und war schon in Gewässern unterwegs, wofür andere sich ein Bein rausreißen würden. Wenn man schon auf den Malediven und in den Bahamas tauchen war, dann wird man ein bisschen wählerisch, wenn nicht sogar arrogant. Dementsprechend war ich nicht direkt überschwänglich und aus dem Häuschen, als ich von meinen alten Jahrgangsfreunden hörte, dass sie zusammen einen Tauchurlaub in der Türkei planen. Ich kannte das Mittelmeer und mochte es auch tauchtechnisch, aber aus den Socken hat es mich nicht gehauen. Andererseits wollte ich auch nicht die Spaßbremse sein und habe darüber hinaus bereits die Türkei als sehr schönes und lohnenswertes Urlaubsland für mich entdeckt, also habe ich mich bereiterklärt mitzufahen.
Das Vorgeplänkel
Ich war der einzige, der bereits an der Türkischen Riviera war, wo die anderen hinwollten. Das war seinerzeit mein bisher einziger Pauschalurlaub und zwar in Side, aber nach einigen schlechteren Rezensionen, die ich auf taucher.net vom Tauchen in Side gelesen habe, habe ich mich für die Gruppe entschlossen einen besseren Fleck zu finden. Im Endeffekt wurde Alanya draus, eine weitere absolute Touristenhochburg.
Allerdings war es keine Sorge von mir, dass wird da in den überfülltesten Ort überhaupt fahren, denn unser Trip war für November angedacht; absolute Nebensaison. Keine Schlangen, leere Strände und auch im Vorfeld Vorteile. Keiner von uns hatte Probleme einen günstigen Flug zu finden, weil der Charterflughafen auch im November von sämtlichen Orten angeflogen wird. Das Ferienhaus habe ich für unsere 6-Mann-starke Gruppe gebucht und da kam auch schon der nächste Vorteil. Auf belvilla.de, wo man für die Hauptsaison am besten Jahre im Voraus bucht, war für unsere Zeit nahezu unbegrenzt freie Auswahl. So konnte ich eine richtig nette Bude direkt an der Strandpromenade buchen. Zum Tauchshop waren es von da nur fünf Minuten zu Fuß, aber das sollte sich erst später zeigen.
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